Startseite
    Schule
    Wohnen
    Freizeit
    Privat
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt

http://myblog.de/assistant-teaching

Gratis bloggen bei
myblog.de





Weihnachten

Zuhause

Hallo, ihr Lieben! Ich bin über Weihnachten Zuhause. Bin schon seit dem 16.12.06 hier. Zuerst ging mein Koffer verloren, dann wurd er wiedergefunden und mir gebracht. Alles alles wieder OK.

Hab schon viel erlebt hier. Zu viel für meinen Geschmack. Ein ständiges Auf und Ab. Erzähle euch gerne privat mehr, wenn ich fragt. Das wäre aber zu persönlich für den Blog.

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest! Lasst es euch gut gehen mit euren Lieben! Und kommt gut rüber ins neue Jahr!

22.12.06 15:46


Wochenende in Deutschland

The Vespa-experience

Sorry Leute, dass ich mal wieder so lange nix geschrieben hab. Ich bin im Moment etwas Lustlos, was das Schreiben angeht - lese lieber :-)

Am vergangenen Wochenende war ich in Deutschland. Freitag Abend bin ich hingeflogen und Dienstag Morgen zurück. Da die Welt immernoch ein sehr kleiner Ort ist, habe ich wie fast selbstverständlich auf dem Hinflug zufällig zusammen mit einem alten Nachbar und mit Ines zusammen im gleichen Flieger gesessen und auf dem Rückweg mit Studienfreund Stange. Ich nenne es das Billigflieger-Syndrom. Die lieben Geißlers haben Axel, seine Frau und mich dann vom Flughafen abgeholt. Es war eine sehr unterheltsame, lustige Fahrt! Danke!

Es tat richtig gut mal wieder Zuhause zu sein, Familie und Freunde zu sehen! Nicht, dass ich es hier inzwischen nicht auch echt gut hätte und es mit ganz vielen lieben Leuten zu tun hätte, aber es ist eben doch etwas anderes. Samstag früh bis Sonntag Nachmittag war ich in Oer-Erkenschwick auf der dritten Wischu-Vorbereitung. Sonntag Abend spontan mit Alex und Liane im neuen James Bond (Echt sehenswert! Der beste Bond, den ich seit Ewigkeiten gesehen habe.).

Montag habe ich mich dann um meine Vespa gekümmert, die Fred und Karina liebenswerterweise zuvor für mich aus der Nähe des entfernten Höxter abgeholt hatten. Zunächst hat auch alles erstmal ganz gut geklappt. Zulassung, Versicherung und Schildchen besorgt, zu Inspektion und Reifenwechsel gebracht und wieder abgeholt. Zuhause angekommen und eingeparkt, passierte aber das Ungeschick: der einzige Schlüssel brach im Zündschloss ab. :-(

Zum Glück hatte ich im Vorhinein ja für alle Fälle vorgesorgt und einen Billigflieger zurück gebucht. Meine liebe Mama hat mich nach Weeze zum Flughafen gebracht. Da wir viel zu früh dort waren, haben wir noch ein Wenig zusammen mein neues und ihr altes Suchtspiel gespielt: Sudoku. Diese Sucht, hat Ines mir verpasst. Vielen Dank! ;-)

Naja, so ist mein Abenteuer mit der Vespa zurück nach England zu fahren leider geplatzt. Keine Ahnung, aber vielleicht war es besser so.

7.12.06 11:56


Tag am Meer

Sentimental

 

Wie schön ist es doch einen ganzen Montag (20.11.2006) frei zu haben! Diana, Chris und ich haben die Gelegenheit erstmal genutzt und sind ab nach Süden gefahren. Zuerst nach Arundel, eine coole Burg , die schönen Gäßchen und eine Kathedrale anschauen.

Die Burg haben wir uns nur von außen angesehen, weil wir inzwischen doch alle finanziell so ziemlich auf dem Zahnfleisch gehen. Die Kirche , die "unsere Lady " besonders beeindruckte, war zum Glück umsonst. Vielleicht lag es auch daran, dass die hier Geld mit 0190er-Nummern machen :-) Die haben damit offensichtlich sogar genug Geld gemacht, um sich eine hervorragend instandgehaltene schicke Orge l zu leisten.

Da wir alle ziemlich Hunger hatten und es so ein kleines Bisschen zu nieseln begann, machten wir uns auf den Weg nach Worthing ans Meer . Kurz Parkplatz suchen und dann ab in den richtig uhrigen, bürgerlichen Pub "Rose and Crown ", um zu Mittag zu essen. Also zumindest Chris und Diana haben dort gegessen. Ich hab mir hinterher lieber meine Sandwiches reingehauen.

Wie immer, hatten wir auch diesmal wieder Glück mit dem Wetter: als wir rauskamen war es gerade dabei aufzuklaren: windig, aber end-schön. Es tat echt gut in der Sonne am Meer zu stehen. Und romantisch war es irgendwie auch. Wir gingen zunächst auf's Pier raus, um einen besseren Blick auf die Uferpromenade zu haben. Die Tauben waren durch den Sonnenuntergang , die Wolken und den tiefblauen Himmel offensichtlich genauso zu Sentimentalität aufgelegt wie ich. Bevor wir über das rostige alte Pier wieder zurück gingen, ließen wir noch ein Foto von uns dreien machen.

Diana war die ganze Zeit noch völlig überwältigt zum ersten mal in ihrem Leben tatsächliche Ebbe zu sehen. Ein kurzer Spaziergang am Strand entlang, noch eben mit ein bisschen Humor im Sand "verewigen " und ab auf Schoki-Suche. Die beiden Schokoholiker überkam die Sucht. Eine dreiviertel Stunde und einige Schokoriegel später machten wir uns dann auf den Heimweg.

Im Auto war ich zunächst noch ziemlich aufgedreht. Irgendwann kam dann aber die sintimentale Stimmung in mir hoch. Aus dem Fester schauend, träumte ich vor mich hin. Wer mich kennt, weiß was ich mir in diesem Moment gewünscht habe.

22.11.06 19:30


perfect day

King's stone

 

Auch wenn die Denkmäler noch voll davon waren, die Zeit der Poppies war vorbei. Aber das, was wir allgemein als englisches Wetter bezeichnen und vor allem aus dem Herbst kennen, scheint sich hier meist als Märchen herauszustellen. Samstag, den 18. November, war hier jedenfalls mal wieder perfektes Wetter, perfekt, um mit Ines , Ana und Chris einen Tag in Kingston zu verbringen. Bei strahlend blauem Himmel macht es auch nichts eine Weile lang am Bahnhof zu warten. Pünktlichkeit ist einfach keine Tugend der Spanier ;-)

Ana übernahm dafür direkt spontan erstmal die Rolle der Stadtführerin und führte uns durch die niedliche Stadt . Unsere "Tour" begann im Grunde an einem herrlichen und farbenfrohen Markt . Ein ziemlich deutscher Markt , wie uns später auffiel. Von Bitburger über Leberkäse und Bratkartoffeln bis zur Bratwurst gab es hier alles mögliche, was man so gar nicht in England erwartet.

Bevor wir uns jedoch über die Köstlichkeiten auf dem Markt hermachten, gingen wir erstmal eine an der Themse spazieren. Wir waren offensichtlich nicht die einzigen , die es zum Flußufer zog. Aber definitiv hatten wir nicht vor uns unser eigenes Badezimmer dort einzurichten. Dafür setzten wir uns eine Weile auf ein Mäuerchen und ließen die Füße baumeln

Zuerst wußte ich nicht, ob das ein englisches Ding ist, auf jeden Fall habe ich vorher noch nie jemanden sein Kind im Geschirr gassi führen sehen. Ich musste mir aber dan erklären lassen, dass es zur Sicherheit des Kindes dient und das Laufen-lernen unterstützt.

Bevor meine drei hungrigen fleischfressenden Freunde endlich ihre heiß ersehnte  Bratwurst genossen , verabschiedeten wir uns noch von der Themse. Unsere kleine Stadttour führte uns dann noch an hübschen bis merkwürdigen Geschäften und sogar am Stein der Könige  vorbei.

Letztlich landeten wir dann mal wieder bei Weatherspoon's wo wir uns noch stundenlang bei Pint und Dinner heiter quatschend die Zeit um die Ohren schlugen. Ein äußerst entspannter Tag mit lieben Freunden und meinem ersten Weihnachtsmarkt -Besuch des Jahres.

21.11.06 14:39


„Do you believe in god?“ „No!“

„So, what do you believe in?”

werde ich hier gelegentlich gefragt.

“In love, life and nature!” antworte ich stolz und ohne zu zögern. In der Regel schließt sich eine leidenschaftliche Diskussion über die katholische Kirche, den Papst, Verhütung und über das Gute und Böse an Religionen an. Das woran ich glaube, findet sich darin nicht wieder, höchstens das, woran ich nicht glaube.

Es ist schön einen Standpunkt vertreten zu können, zu argumentieren und sich und seine Welt zu hinterfragen. Aber es macht nicht glücklich, an etwas nicht zu glauben und zu wissen warum. Im Gegenteil, wenn andere von dem reden, was sie erfüllt und glücklich macht – sei es ihre Religion oder die Liebe ihres Partners oder Partnerin – spüre ich in mir eine Sehnsucht aufkommen. Es ist die Sehnsucht nach Glück.

Wenn mich jemand fragen würde „Macht dich denn das, woran du glaubst nicht glücklich?“, würde ich antworten: „Doch, aber nur, wenn alles da ist!“ „Wie meinst du das?“ Vielleicht hilft diese Geschichte es zu verstehen …

… Meine Füße tragen mich im Takt einer inneren Musik über den schmalen Weg zwischen Bahngleisen und Sumpf. Mein langer schwarzer Mantel lässt mich mit der Dunkelheit meiner Umgebung verschmilzen. Sein Stoff und die weichen Sohlen meiner Schuhe verschlucken nahezu jedes Geräusch. Der Mond und ein paar Laternen an der entfernten Straße beleuchten sanft das wilde Feld und den Sumpf zu meiner Linken. Bläulich schimmernder Nebel liegt auf dem Grass, den Straßen und dem düsteren Weg vor mir.

Ich laufe schnell. Mein Herz schlägt langsam, ich habe Zeit, bin auf dem Heimweg. Ich bin gerne draußen, obwohl es kalt ist. Und doch treibt mich irgendetwas vorwärts. Vielleicht ist es die überschüssige Energie, die ich in mir spüre. Nichts außer mir selbst scheint sich um diese Uhrzeit hier mehr zu bewegen. Der Weg vor mir ist stockfinster. Aber ich kenne ihn inzwischen gut genug, um meine Füße die Arbeit allein tun zu lassen. Mein Geist hat Zeit sich um andere Gedanken zu kümmern.

„Ein wundervolles Gefühl die kalte neblige Luft einzuatmen! Ich freue mich schon auf’s Joggen morgen, auf den Wald und die Anstrengung!“ geht es mir durch den Kopf und ein abwesendes Lächeln huscht über meine Lippen. Es wird die nächste Gelegenheit sein, mal wieder die Seele wandern zu lassen. Der Wald, durch den ich hier für gewöhnlich Laufe ist nicht vergleichbar mit dem was ich von Zuhause kenne: er ist ursprünglich, dicht und vielfältig.

Beim Joggen kommen mir oft hervorragende Ideen für den Unterricht. „Vielleicht erfinde ich ja mal wieder ein kleines Sprachspiel“ überlege ich und ducke mich unter dem fiesen Ast hinweg, der an dieser Stelle bestimmt schon so einige Nachtgänger verärgert hat. Meine Laune steigt und ich fange an in Gedanken eine amüsante Unterrichtsstunde für meine beste Nachmittagsgruppe vorzubereiten. Das Lächeln bleibt diesmal bestehen. Es tut einfach gut zu wissen, dass man etwas sinnvolles zu tun hat und dass es Menschen gibt, die mich spüren lassen, dass ich gut in dem bin was ich tue.

Das dunkle Stück des Heimweges liegt so gut wie hinter mir. Die erste Straßenlaterne markiert das Ende des Feldes und den Anfang der Siedlung „Fetcham“. Ein großes Blatt fällt mir direkt vor die Füße. … tap, tap … ich halte an, bücke mich, um es aufzuheben. „Es ist grün und sieht absolut gesund und gut aus! Warum fällt so ein Blatt einfach vom Baum? OK, es ist Herbst, aber es wehte kein Lüftchen und es hängen doch viel verwelktere Blätter dort oben! Wie ungerecht!“ Ich stehe wie angewurzelt da und schaue verstört auf das schöne Blatt. Mein Geist schafft eine Verbindung zwischen diesem Stück Laub und meinem eigenen Leben: Vor meinem inneren Auge sehe ich einem wunderschönen Mädchen ins Gesicht. Sie sieht mich nicht an, schaut zu einer Freundin, die ihr irgendetwas erzählt. Sie lacht und ich weiß in diesem Moment, dass ich sie lieben könnte, wenn sie mich doch nur ließe. Woher ich das weiß, weiß ich nicht. Ich weiß es einfach. Eigentlich kenne ich sie kaum, habe nur bei einem Treffen kurze Zeit neben ihr gesessen und viel Spaß mit ihr gehabt. Seitdem versuche ich mich mit ihr zu treffen. Sie hat immer etwas anderes vor.

Eine heiße Träne rollt mir über die Wange. Verschwommen nehme ich wieder das Blatt wahr, das ich immer noch in meiner rechten Hand halte. Das Lächeln ist längst verschwunden, das Blatt ist zerknüllt. Mir wird wieder klar, was mir schon seit Jahren fehlt: „Ich habe eine tolle Umgebung, einen guten Job aber niemanden, der meine Liebe möchte“. Es tut weh, weil ich doch grad davon so viel hab. Wozu also der Stolz? Ich wische mir die Träne aus dem Gesicht und gehe langsam das letzte Stück nach Hause. Das Blatt, oder das, was davon übrig ist, lasse ich kurz vor dem Grundstück fallen. Mein Herz rast. Ich bin müde, aber ich weiß, dass es heute nicht leicht wird zu schlafen.

20.11.06 01:13


11.11.2006 um 11.11 Uhr

London: kalt und verkatert

Wir hatten uns für den 11. November um 12 Uhr in London verabredet. Wir, das heißt eine zusammengewürfelte Truppe FLAs aus Frankreich und Spanien und ich. Lustiger Weise fuhr mein Zug um 11.11 Uhr ab, was ich natürlich fotografieren musste, weil's mir sonst keiner glauben würde

Ungünstigerweise waren wir am Vorabend schon mit ein paar Leuten in Leatherhead aus und mein Blut war selbst am Morgen nur äußerst spärlich im Alkohol in meinen Adern vorhanden. Patrick hatte bei mir gepennt, aber keine Kohle gehabt, um noch mit nach London zu fahren. Christian, der bei mir um die Ecke wohnt, hat's einfach nicht aus dem Bett geschafft.

Tja und ich? Ich Depp bin natürlich mit dröhnendem Schädel nach London rein gefahren, um mich mit den anderen unter "der großen Uhr " an London Waterloo zu treffen. Hat auch alles ganz prima geklappt, auch wenn wir fast ne Stunde erstmal nur rumstanden , um noch auf Zusätkommer zu warten. Machte aber nix, schließlich konnten wir uns die Zeit mit der einen oder anderen lustigen Fotosession vertreiben.

Unser Plan war nicht so übermäßig ausgereift, also durfte ich als Stadtführer herhalten. Die Mädelz wollten alle gerne am London Eye vorbei und das Parlament sehen, möglichst auch rein. Und dann zum Camden Market. Wie das aber so ist, kommt man mit so ner Truppe nicht besonders schnell voran. Das verdammt kalte und windige Wetter machte es leider nicht wesentlich angenehmer immer wieder stehenzubleiben, um auf einen kleinen Fotosüchtigen Teil der Gruppe zu warten.

Nach einem weiteren kleinen Stopp für Fotos am Big Ben , und der Info am Parlament , dass bis nächste Woche Mittwoch keine Besichtigungszeiten mehr sind, machten wir uns dann auf zum Camden Market. Ich konnte leider nicht mehr lange bleiben, weill ich noch nach Hause musste: umziehen, um auf eine Geburtstagsfeier einer Kollegin zu fahren. 

19.11.06 19:38


Sorry!

Hi Leute,

sorry, dass ich so lange nix von mir hab hören lassen. Hab einfach viel um die Ohren gehabt und irgendwie in meiner Freizeit ein paar andere Sachen bevorzugt, als vor'm Rechner zu sitzen.

Mir geht's auf jeden Fall gut, ich hab mich in meiner neuen Bude gut eingelebt und fühl mich wohl hier und ich werd auf jeden Fall dieses WE was neues auf den Blog stellen.  

Bin übrigens über's WE Anfang Dezember für ein paar Tage in Deutschland. Vielleicht sieht man sich ja. Hab zwar schon viel vor, aber ... es wäre ja nicht allzu weit ... :-)

17.11.06 17:45


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung