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Meeting mit deutschen FLAs.

Ein Tag und eine Nacht.

Gestern war mein Treffen mit den anderen deutschsprachigen FLAs aus der Region um London im Goethe Institut, organisiert vom Goethe Institut. Das Treffen war gestern so gegen 17 Uhr zuende, zuhause war ich heute morgen so gegen 8.30 Uhr.

Das Treffen bestand im Wesentlichen aus jeder Menge Vorträgen zum Thema Unterrichten, Angebote an Schulen und Lehrer, Webseiten, Resources und so weiter. Einige neue Anregungen und interessante Ideen waren dabei. Das wichtigste aber war die Leute zu treffen. Klar, oder? 

Wir waren insgesamt glaub ich fast 60 Leute. Mein Plan eine Email- und Adressen-Liste mit Fotos von allen zu machen ist hervorragend aufgegangen und angekommen. Zum abtippen der Liste hab ich zum Glück Hilfe von Rebecca, einer anderen FLA angeboten bekommen und dankbar angenommen. Wenn ich von ihr die Liste bekomme, schicke ich diese, wie auch schon beim Meeting mit den anderen FLAs so schnell es geht rum.

Im Anschluss an die Veranstaltung und nach den 4 gesponsorten Gläsern Rotwein gingen wir fast alle zusammen noch (deutlich angeheitert und mit ner super Stimmung) in einen Pub in der Nähe. Viele von uns blieben auch eine ganze Weile. Einige mussten leider früher nach Hause, andere wollten recht schnell weiter nach Soho. Wir sind nach ner Weile dann auch zu viert in diese Richtung weiter.

Das chinesische all-you-can-eat Angebot haben wir leider etwas zu wörtlich ausgenutzt. Aber egal. War ja lecker. Anschließend sind wir gegenüber noch in einem Pub-Club (es war irgentwie ne Mischung aus beidem) was trinken gegangen. Irgentwann waren nur noch Anne und ich übrig. Wir haben noch lustig ne Runde getanzt und sind dann noch zusammen zurück zum Leicester Square gelaufen, wo wir uns verabschiedet haben.

Ich Depp hab leider nicht vorher nachgeguckt, wann meine letzte Bahn zurück nach Leatherhead fährt und hab die natürlich promt verpasst. Damn it! Das führte dazu, dass ich 7 Stunden lang durchs kalte, nasse London laufen durfte, weil nix mehr offen hatte. Naja, jetzt kenne ich dafür die Backstreets von London um einiges besser. Zumindest in diesem Stadtteil. 

28.10.06 15:39


Ich bin umgezogen

Endlich ruhig schlafen!

Ich hatte es ja bereits angekündigt und jetzt dann auch tatsächlich durchgezogen: Den Umzug. Ich wohne jetzt bei meiner Kollegin Sue, ihrem Partner Kristian und ihren beiden Söhnen, Daniel und Alexander. Mein Zimmer hier ist etwa genauso groß wie in der alten WG, aber es ist wesentlich heller - größere Fenster und hellere Wände.

Donnerstag Abend haben Kristian und Sue mich mit dem Wagen abgeholt und wir haben den größten Teil meiner Klamotten direkt rüber gebracht. Heute fahren wir nochmal nach Guildford, um möglichst den Rest noch zu holen. Die beiden sind echt super nett. Es tut total gut hier zu wohnen. Ich konnte von Donnerstag auf Freitag zum erstan mal seit Langem wieder richtig schlafen und fühle mich endlich auch ein Bisschen zuhause dort wo ich wohne.

Die Straße in der ich wohne ist echt niedlich, in beide Richtungen . Das Haus ist halt eine Hälfte von einem Doppelhaus. Wir haben sogar einen Garten - mit Trampolin . Da werd ich mir im nächsten Frühling erstmal die Knochen brechen gehen.

Die Kinder sind 14 und 17 Jahre alt, nett und ziemlich still. So richtig gesprochen habe ich mit ihnen noch nicht. Ich denke mal, das dauert auch eine Weile bis das Eis geschmolzen ist.

Die Umgebung hier ist ganz nett. Auch wenn ich echt relativ weit ab vom Schuss bin hier in Fetcham , brauche ich zum Beispiel nicht mehr als 40 Minuten mit dem Zug nach London rein. OK, ne viertel Stunde schöner Fußweg mit einigen ganz netten Ecken bis zum Leatherhead Bahnhof, aber das ist völlig in Ordnung.

Bin mal gespannt wann ich hier zum joggen komme und was für ne Runde ich finde. Außerdem muss ich mich hier noch mal von neuem nach Sportmöglichkeiten umschauen. Macht aber nix, ich find schon was nettes für mich.

28.10.06 15:21


Und noch eine Tour durch die Metropole.

Eichhörnchen

Ich liebe ja London. Es ist eine fantastische Stadt. Selbst bei regnerischem Wetter macht es noch jede Menge Spaß dort herumzulaufen und zu fahren. Irina und ich haben uns am Sonntag ne Tour zurechtgelegt und haben sie gestern, am 23.10.2006, dann gemacht, gut ausgerüstet mit jeder Menge Sandwiches und Getränken.

Wie üblich gings los von Waterloo aus. Dann ab zur Themse, am London Eye vorbei und am London Aquarium angestellt. Allerdings haben wir festgestellt als wir fast drin waren dass die inzwischen 9,50 Pfund/Studi oder Schüler haben wollen und nicht wie auf der ISIC-Seite angekündigt 6,50 Pfund. Das war uns für ein paar Fische im Kustbecken doch zu viel. Also weiter ...

Nächster Stopp war der Big Ben. Von dort aus an den Houses of Parliament vorbei und gefragt wann Besichtigungszeiten sind. 14.30 Uhr. OK, also hatten wir noch gut zwei Stunden Zeit. Klar, was wir tun würden: Die Westminster Abbey anschauen und als Touri-Foto Platz auswählen. Anschließend rüber in den St. James's Park, Eichhörchen suchen und füttern.

Die sind ja soooo süß; und soooo schnell, wenn sie wollen. Und zutraulich. Eins ist Irina sogar am Bein hoch gekrabbelt. Ein Mädel hat es besonders clever gemacht, sie hat sich einfach mit ner Menge an Erdnüssen auf ne Decke in die Nähe der Büsche gesetzt und abgewaret. Irgendwann ließen Tauben, Eichelhäher und Eichhörnchen sie gar nicht mehr in Ruhe. Ein lustiges Schauspiel. Mir hat hinterher tatsächlich eines meiner Lieblingstiere aus der Hand gefressen. Bei Irina war das scheinbar völlig normal. Dafür mochten die Wildgänse mich offenbar lieber. Die standen noch mehr auf Erdnüsse als die Eichhörnchen.

Bevor wir zurück zum Parlament sind, haben noch einen Abstecher zum Buckingham Palace gemacht. Irina wollte lieber, dass ich ein Foto von der tollen Kutsche schieße als von ihr vor dem Palast und der Säule.

Die anschließende Besichtigung in den Houses of Parliament war ganz gut. Erst mussten wir zwar lange anstehen, bevor und nachdem wir durch die Sicherheitssperre durften. Dann konnten wir aber doch noch ne Weile einer Debatte im Hous of Commons lauschen. Leider war es eine extrem langweilige Debatte und es waren kaum MPs dort. Trotzdem ... das Gebäude ist einfach überwältigend und allein schon einen Besuch wert! Leider durfte man keine Fotos schießen.

Der nächste Stopp war die National Gallery. Genauso kostenlos, wie der Eintritt ins Parlament und ein ebenso beeindruckendes Gebäude mit noch beeindruckenderen Bildern. Ganz alte Klassiker halt. Auch wenn ich nicht so auf Jesus-Bilder und so stehe - sehr imposant. Am besten gefiel mir von Hohlbein "The Ambassadors ". Es gibt so unglaublich viel zu entdecken in diesem Bild und jedes Teil sagt etwas über die Situation oder die Zeit oder die Menschen darauf aus.

Nach der Gallery sind wir noch durch den Regen zum Picadilly Circus gelaufen und haben von dort aus den Bus zum Tower genommen. Ein letztes Foto an der Towerbridge und wir machten uns wieder auf den Heimweg.

24.10.06 14:21


mehr Material

Spiele, Spiele, Spiele

Ich arbeite an meiner Schule im Wesentlichen mit kleinen Gruppen von SchülerInnen, selten stehe ich vor der ganzen Klasse und mache Einheiten dort. Das kommt in der Regel nur vor, wenn ich etwas Ankündige oder wenn ich einen "Starter" mit der Klasse machen soll.

Die Arbeit in den Kleingruppen ist vor allem besonders effektiv, wenn die SchülerInnen möglichst viel Gelegenheit bekommen zu sprechen und diese Gelegenheit auch nutzen. Dafür müssen sie sich aber wohl fühlen und sich trauen. Manche schüchtert allein der Fakt ein, dass ich Deutsch als Muttersprache habe. Egal wie vorsichtig ich auch bin und wie deutlich ich mache, dass Fehler erwünscht sind und nichts anderes als eine Hilfestellung für mich sind, um ihnen bei ihrer Entwicklung der Sprachkompetenzen zu helfen, viele sind extrem zurückhaltend.

Desshalb sind Spiele eine willkommene Möglichkeit an Sprache heran zu gehen. Die Zwanglosigkeit und der Spaß dabei sind ebenso wichtig wie für manche der kompetitative Charakter von Spielen. Sei es, sich mit sich selbst, oder sich mit MitschülerInnen zu messen. Es scheint den Schülern zu gefallen.

Aus den Induction-Kursen im CVJM in Guildford mit den anderen FLA habe ich nocheinmal viele Spiele-Ideen auffrischen können und habe angefangen einige "nachzubauen". Bisher lassen sich alle Spiele in jede beliebigen Zielsprache "übersetzen".

Tic Tac Toe

Das Spiel ist gut, um Vokabeln aufzufrischen oder zu lernen.

Die Regeln

... als Word-Dokument .

... als PDF-Dokument.

Das Spielfeld und die Karten

... als Indesign-Dokument.

... als PDF-Dokument.

Die Vokabel-Bilder einzeln.

Football: Sätze bilden und Tore schießen

Die Regeln

... als Word-Dokument.

... als PDF-Dokument.

Das Spielfeld

... als Photoshop-File.

... als png-Bild.

... als jpg-Bild.

Die abgekürzte Beispiel-Sätze

... als Word-Dokument.

... als PDF-Dokument.

Ein paar Fußbälle.

Guess Who?

Die Regeln und Personenbeschreibungen

... als Word-Dokument.

... als PDF-Dokument.

Die Bilder

... von Sean Connery.

... von Lady Di.

Die Celebrity Karten

... als Indesign-Dokument.

... als PDF-Dokument.

... als einzelne Bilder in ner ZIP-Datei.

22.10.06 19:33


Besuch

Wohnungsstress und Schulwahnsinn

Juhuu! Ich habe zum ersten Mal Besuch. Irina ist mich am Dienstag Abend besuchen gekommen und bleibt noch bis nächste Woche Donnerstag. Das tut echt gut hier in der WG grad nicht "allein" zu sein, auch wenn mein Zimmer für zwei Personen etwas klein ist und wir es schaffen ständig Chaos zu machen. Mein 'Lieblingsmitbewohner' hat mir mal wieder gedroht. Diesmal weil ich die Dreistigkeit besitze morgens heiß duschen zu wollen. Ja nee, ist klar, darüber wer wann hier heißes Wasser nutzen darf hat er ja auch zu entscheiden. Dementsprechend hat er einfach mal die letzten drei Tage nachts die Vorwärmzeit des Boilers umgestellt, was mir morgens nur noch Kaltes Wasser bescherte. Ganz toll wenn man sich bei össeligem Dreckswetter vor hat erstmal aufzuwärmen!

Insofern könnt ihr euch vielleicht vorstellen, dass ich grad ganz gern Besuch hier habe. Donnerstag hat Irina mich zu Schule begleitet und ist mit in den Unterricht gekommen. Hat uns beiden Spaß gemacht. Allerdings hatte ich gehofft zumindest die Mädelz etwas auf Abstand bringen zu können. Naja, die Jungs gehen jetzt noch mehr ab und würden am liebsten nen Fanclub aufmachen. Ihr Schlacht ruf scheint auf jeden Fall schon klar zu sein "Stefan, wir lieben dich!". Die Mädelz sitzen einfach nur mit riesigen Augen im Unterricht vor mir, sagen mir, wie toll sie meine Brille finden oder versuchen mich in den Pausen zu zehnt über möglichst persönliche Sachen auszufragen.

Zum Glück ist jetzt erstmal Half-Term-Break und ich kann in "Ruhe" bei Umzugsplanung die nächste Woche mit London-Besuchen und Unterrichtsvorbereitung verbringen.

21.10.06 12:55


Gambling

Poker and other forms of socializing

Puh! Das war aber auch Zeit ... hab mit meinen Mitbewohnern wieder sowas wie einen vorläufigen Hausfrieden erreicht. Wir haben zusammen nen paar Runden Poker gespielt (Texas Holding) viel geredet und nen Bisschen was zusammen getrunken. Ich glaube meine Ankündigung und offensichtlichen Bemühungen auszuziehen haben erheblich zur Entspannung beigetragen.

Die Stimmung ist im Grunde wieder recht gut. Ich hoffe, dass es auch so bleibt, und dass die Jungs nicht morgen Abend wieder das Haus rocken, wenn ich schlafen muss.

16.10.06 21:53


Open evening

Die Schule präsentiert sich

Die Winston Churchill School hat einen sehr guten Ruf in der Gegend. Sie ist jedes Jahr "heavily oversubscribed". Als Specialist Sports College bietet sie mehr als eine gewöhnliche Schule. Sie ist mit fast 1600 Schülern verdammt groß. 1600 ohne Lower und Upper Sixth. Wenn eine solche Schule ihren "open evening" hat, kommen selbst an einem wolkigen bis stürmischen Tag genug Eltern, um den Abend lang werden zu lassen. Dieser Tag war letzten Donnerstag, den 5. Oktober 2006.

Offizieller Beginn war 18 Uhr. Mein Schultag begann morgens um 9 Uhr, die meisten Lehrerinnen waren schon um 8 Uhr dort. Wer, wie ich und die meisten Lehrerinnen des Modern Language Departments (MLD), bis abends um 21.30 Uhr blieb, hatte einen anstrengenden Tag vor sich. Zunächst der normale Unterricht bis 13.30 Uhr und dann die Vorbereitungen. Vom Flur, über die Schaukästen bis hin zu allen Klassenräumen wurde dekoriert. Ich hatte so einige Lungenfüllungen damit zu tun die Luftballons aufzublasen. Dabei ist das doch eine der wenigen Sachen vor denen ich tatsächlich Angst habe. :-) Ehrlich! Die Kollegen im Science Department hatten das cleverer gelöst und mit ihren Heliumballons direkt ein lustiges Spiel kreiert.

Ich half in fast jedem Klassenraum des Hauptgebäudes des MLD mit. So bunt wie die Räume auch vorher schon gewesen sein mögen, hinterher sahen alle Klassenzimmer noch um einiges besser aus. Hier noch ein paar Spiele auslegen, dort einige Plakate ersetzen und im nächsten Raum die Tische umstellen und "tapezieren". Die Wetter Mobiles durfte ich vor dem Aufhängen erstmal noch korrigieren. Erstaunlich wobei man so alles Fehler machen kann!

Wenn ich es mir hätte aussuchen können, hätte ich wahrscheinlich auch ein Bisschen im P.E. (physical education) department ausgeholfen. Die hatten vielleicht lustige Spiele und activities! Egal, es war auch bei uns cool. Einige SchülerInnen sind freiwillig vorbeigekommen, um mit mir ein paar Sprach-Spiele zu demonstrieren.

Eigentlich hat niemand von mir erwartet, dass ich so lange bleibe und bis zum Ende mithelfe. Irgendwann haben mich meine lieben Kollegen animiert doch die Gelegenheit zu nutzen mich mal umzuschauen. Danke! Es hat echt Spaß gemacht und ich konnte überall mal reinschauen. Hinterher hat mich eine liebe Kollegin noch nach Hause gefahren. Super lieb, ich hätte sonst fast 1,5 Stunden auf den nächsten Bus warten müssen.

 

15.10.06 00:49


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