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Schule

Weihnachten

Zuhause

Hallo, ihr Lieben! Ich bin über Weihnachten Zuhause. Bin schon seit dem 16.12.06 hier. Zuerst ging mein Koffer verloren, dann wurd er wiedergefunden und mir gebracht. Alles alles wieder OK.

Hab schon viel erlebt hier. Zu viel für meinen Geschmack. Ein ständiges Auf und Ab. Erzähle euch gerne privat mehr, wenn ich fragt. Das wäre aber zu persönlich für den Blog.

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest! Lasst es euch gut gehen mit euren Lieben! Und kommt gut rüber ins neue Jahr!

22.12.06 15:46


mehr Material

Spiele, Spiele, Spiele

Ich arbeite an meiner Schule im Wesentlichen mit kleinen Gruppen von SchülerInnen, selten stehe ich vor der ganzen Klasse und mache Einheiten dort. Das kommt in der Regel nur vor, wenn ich etwas Ankündige oder wenn ich einen "Starter" mit der Klasse machen soll.

Die Arbeit in den Kleingruppen ist vor allem besonders effektiv, wenn die SchülerInnen möglichst viel Gelegenheit bekommen zu sprechen und diese Gelegenheit auch nutzen. Dafür müssen sie sich aber wohl fühlen und sich trauen. Manche schüchtert allein der Fakt ein, dass ich Deutsch als Muttersprache habe. Egal wie vorsichtig ich auch bin und wie deutlich ich mache, dass Fehler erwünscht sind und nichts anderes als eine Hilfestellung für mich sind, um ihnen bei ihrer Entwicklung der Sprachkompetenzen zu helfen, viele sind extrem zurückhaltend.

Desshalb sind Spiele eine willkommene Möglichkeit an Sprache heran zu gehen. Die Zwanglosigkeit und der Spaß dabei sind ebenso wichtig wie für manche der kompetitative Charakter von Spielen. Sei es, sich mit sich selbst, oder sich mit MitschülerInnen zu messen. Es scheint den Schülern zu gefallen.

Aus den Induction-Kursen im CVJM in Guildford mit den anderen FLA habe ich nocheinmal viele Spiele-Ideen auffrischen können und habe angefangen einige "nachzubauen". Bisher lassen sich alle Spiele in jede beliebigen Zielsprache "übersetzen".

Tic Tac Toe

Das Spiel ist gut, um Vokabeln aufzufrischen oder zu lernen.

Die Regeln

... als Word-Dokument .

... als PDF-Dokument.

Das Spielfeld und die Karten

... als Indesign-Dokument.

... als PDF-Dokument.

Die Vokabel-Bilder einzeln.

Football: Sätze bilden und Tore schießen

Die Regeln

... als Word-Dokument.

... als PDF-Dokument.

Das Spielfeld

... als Photoshop-File.

... als png-Bild.

... als jpg-Bild.

Die abgekürzte Beispiel-Sätze

... als Word-Dokument.

... als PDF-Dokument.

Ein paar Fußbälle.

Guess Who?

Die Regeln und Personenbeschreibungen

... als Word-Dokument.

... als PDF-Dokument.

Die Bilder

... von Sean Connery.

... von Lady Di.

Die Celebrity Karten

... als Indesign-Dokument.

... als PDF-Dokument.

... als einzelne Bilder in ner ZIP-Datei.

22.10.06 19:33


Open evening

Die Schule präsentiert sich

Die Winston Churchill School hat einen sehr guten Ruf in der Gegend. Sie ist jedes Jahr "heavily oversubscribed". Als Specialist Sports College bietet sie mehr als eine gewöhnliche Schule. Sie ist mit fast 1600 Schülern verdammt groß. 1600 ohne Lower und Upper Sixth. Wenn eine solche Schule ihren "open evening" hat, kommen selbst an einem wolkigen bis stürmischen Tag genug Eltern, um den Abend lang werden zu lassen. Dieser Tag war letzten Donnerstag, den 5. Oktober 2006.

Offizieller Beginn war 18 Uhr. Mein Schultag begann morgens um 9 Uhr, die meisten Lehrerinnen waren schon um 8 Uhr dort. Wer, wie ich und die meisten Lehrerinnen des Modern Language Departments (MLD), bis abends um 21.30 Uhr blieb, hatte einen anstrengenden Tag vor sich. Zunächst der normale Unterricht bis 13.30 Uhr und dann die Vorbereitungen. Vom Flur, über die Schaukästen bis hin zu allen Klassenräumen wurde dekoriert. Ich hatte so einige Lungenfüllungen damit zu tun die Luftballons aufzublasen. Dabei ist das doch eine der wenigen Sachen vor denen ich tatsächlich Angst habe. :-) Ehrlich! Die Kollegen im Science Department hatten das cleverer gelöst und mit ihren Heliumballons direkt ein lustiges Spiel kreiert.

Ich half in fast jedem Klassenraum des Hauptgebäudes des MLD mit. So bunt wie die Räume auch vorher schon gewesen sein mögen, hinterher sahen alle Klassenzimmer noch um einiges besser aus. Hier noch ein paar Spiele auslegen, dort einige Plakate ersetzen und im nächsten Raum die Tische umstellen und "tapezieren". Die Wetter Mobiles durfte ich vor dem Aufhängen erstmal noch korrigieren. Erstaunlich wobei man so alles Fehler machen kann!

Wenn ich es mir hätte aussuchen können, hätte ich wahrscheinlich auch ein Bisschen im P.E. (physical education) department ausgeholfen. Die hatten vielleicht lustige Spiele und activities! Egal, es war auch bei uns cool. Einige SchülerInnen sind freiwillig vorbeigekommen, um mit mir ein paar Sprach-Spiele zu demonstrieren.

Eigentlich hat niemand von mir erwartet, dass ich so lange bleibe und bis zum Ende mithelfe. Irgendwann haben mich meine lieben Kollegen animiert doch die Gelegenheit zu nutzen mich mal umzuschauen. Danke! Es hat echt Spaß gemacht und ich konnte überall mal reinschauen. Hinterher hat mich eine liebe Kollegin noch nach Hause gefahren. Super lieb, ich hätte sonst fast 1,5 Stunden auf den nächsten Bus warten müssen.

 

15.10.06 00:49


My reputation ...

"Stefan, you legend!"

Wenn man nach effektiv vier Tagen an einer Schule in einer Klasse so begrüßt wird, kann schonmal nicht alles falsch gelaufen sein. Zumindest was meine Akzeptanz bei den Schülerinnen und Schülern angeht. Das Gefühl dort zu sein ist einfach toll. Ich laufe über den Schulhof und werde von allen Seiten freundlich bis überschwänglich gegrüßt. Wie ich das hinbekommen habe, weiß ich nicht.

Die Schüler scheinen mich auf jeden Fall zu lieben. Schon am ersten Tag wurde ich mit riesigen Augen und begeistertem Tuscheln begrüßt und mit Applaus und jeder Menge "wolve's-whistles" verabschieded. Dabei hatte ich mich doch einfach nur mit einem kleinen Spielchen persönlich vergestellt.

Ich würde euch ja zu gerne zeigen, wie die Schülerinnen und Schüler mit Vergnügen für mich vor der Kamera posieren, aber ich darf leider nicht. Das ist hier in England zum Schutz der Kinder vor potentiellen Triebtätern verboten.

14.10.06 14:46


Meine Simpsons-Familien

Jeder kennt die Simpsons. Fast jeder mag die Simpsons. Und in England ganz bestimmt so gut wie jeder Schüler meiner Schule. Warum also nicht die Simpsons als Basis für ein Lernspiel benutzen?

Genau das hab ich gemacht. Und da das Thema in der 10. Klasse gerade Familie und Freunde ist und da Possessivpronomina im Deutschen echt tricky sind, hab ich alles in einen Topf geworfen und was nettes draus gemacht. Ehrlich gesagt hatte ich die Idee schon in der Uni in Essen und hab einen großen Teil schon dort entwickelt. Daher gibt es eine deutsche Version und eine englische. Insgesamt "fehlt" ohnehin der Genitiv. Den habe ich aus Komplexitätsgründen heraus weggelassen. Außerdem wird er eh so vergleichsweise benötigt.

Die Karten

Die Karten werden am besten laminiert. So halten sie länger und fühlen sich einfach besser an.

Familie Rot

Familie Grün

Familie Blau

Farbkarten

Ziffernkarten

Die Anleitungen

Die Deutsche Version ist leider nicht so vollständig wie die englische. Hatte irgendwann keine Lust mehr in zwei Sprachen weiter zu entwickeln.

deutsche Anleitung

englische Anleitung

Die tabellarischen Übersichten

Die Übersichten sollten allen Schülerinnen und Schülern vorher zur Verfügung stehen. Außerdem wäre es sinnvoll, wenn die erforderlichen Metabegriffe (Kasus, Genus, etc.) bekannt sind. Die deutsche Version enthält noch Gap-Sentences, die ich von einem Kommilitonen einfach reinkopiert hab. Ich find sie aber nicht so super.

deutsche Übersicht

englische Übersicht

 

3.10.06 22:43


First payed day at school

snakes and ladders

Gestern war mein erster bezahlter Tag an der Schule. War zwar letzte Woche schon an drei Tagen da, aber halt freiwillig. Ich wußte also schon, dass die Busse hier durchaus Verspätung haben können. 10 Minuten sind immer drin. Dass es aber über 40 Minuten werden, damit hab ich nicht gerechnet. Bin fast zu spät gekommen dadurch. Man war das hektisch! Und ein scheiß Gefühl obendrein.

Letztlich hat's aber grad noch hingehauen. Ich also schnell zu der Lehrerin, geklärt was ich machen soll. Das Spiel "snakes and ladders" von einer anderen Lehrerin geholt, in den Flur gesetzt und dann kam schon die erste Gruppe. Hab immer mit 4er-Gruppen zusammen gearbeitet. Also etwa 9 Minuten pro Gruppe. Nicht viel Zeit, um Sprachtraining und Vorstellung durchzuführen.

Beim nächsten Mal brauche ich definitiv eine Liste der Schülernamen. Zwei haben mich obwohl ich ne Buchstabierrunde der Namen am Anfang gemacht hab und genau bei den beiden nachgefragt habe ob das tatsächlich ihr Name sei, einen falschen genannt. Kinder! Naja, sie waren immerhin 15 Jahre alt.

Es hat auf jeden Fall den meißten sogar Spaß gemacht und ich hab das Gefühl, dass ich ganz gut an der Schule akzeptiert werde. Auf dem Schulhof werd ich ständig mit Lächeln und Winken oder auch mit hinterherpfeifen gegrüßt. Language Assistants scheinen dort schnell ne Art Kultstatus zu bekommen. Nix dagegen :-)

Cool war auf jeden Fall auch, dass ich direkt in einer Sportstunde mitmachen konnte. War zwar echt chaotisch bei Joe in der Turnhalle, weil die Gruppe eh riesig war und dann auch noch neuen Mädelz, die sonst nicht dabei sind, mitgemacht haben, aber ich wurde definitiv von den Lehrern dort freundlich willkommen geheißen. Mal schauen, wie sich das noch so entwickelt.

 

3.10.06 17:14





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